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Kornbühl – Eine Rundwanderung auf der Mittleren Kuppenalb

Der 886 Meter hohe Kornbühl ist aus geologischer Sicht ein Zeugenberg. Er zeigt uns, wie die Landschaft der Mittleren Kuppenalb ausgesehen hat, bis Wasser und Wind über Millionen von Jahren den Berg in der heutigen Gestalt modellierten.

Der Kornbühl

Der Kornbühl

Wir starten die Rundwanderung am Wanderparkplatz Märzenbrunnen. Zunächst führt uns ein schnurgerader Forst- & Wirtschaftsweg über Felder und Wiesen recht unspektakulär in den von Fürstenbergern angelegten Wald hinein.
Der Weg verläuft nun unweit des hallstattzeitlichen Hügelgräberfeldes Schild bis zum Albtrauf. Ab hier wandern wir auf dem Albnordrandweg bis zum gleichnamigen Aussichtpunkt, von wo wir einen grandiosen Tiefblick in das Killertal genießen dürfen.

Durch wunderschönen Hochwald führt uns ein uriger Pfad immer direkt an der Traufkante entlang. Wo die Vegetation es zulässt, werden wir sofort mit atemberaubenden Tief- & Weitblicken belohnt. – Der Ausblick von hier auf die Burg Hohenzollern ist ähnlich märchenhaft wie vom Dreifürstenstein.

Schade, dass wir nun den Pfad an der Traufkante verlassen müssen, um einem langweiligen Fahrweg bis zum Wanderparkplatz Schluchten zu folgen. Kurz hinter dem Parkplatz öffnet sich aber schon der Blick auf unser nächstes Ziel, der Salmendinger Kapelle auf dem Kornbühl.

Kornbühl – Salmendinger Kapelle

Schon am Anfang unserer Tour wären wir am liebsten zur Kapelle auf dem 886 Meter hohen Kornbühl aufgestiegen, aber dieses Schmankerl haben wir uns dann doch bis zum Schluß der Tour aufgehoben.

Die erste Nachricht über die Salmendinger Kapelle, die den Kornbühl krönt, stammt aus dem Jahre 1507. Damals machte Veronika von Neuneck eine Güterstiftung „Zu Lob und Ehr der heiligen Frowen Sant Annen auf dem Kornbühel by Salmendingen“. Der Renaissance-Altar in der Kapelle stammt aus der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts und der auf den Berg führende Kreuzwerg mit 14 Stationen und 3 Kreuzen wurde 1886 angelegt. Er symbolisiert den Kalvarienberg.

Die Literatur hat den Ausblick vom Kornbühl vielfach gerühmt und dabei keinesfalls übertrieben. Er reicht im Nordwesten über die Alb und das Albvorland bis zum mittleren und nördlichen Schwarzwald und nach Nordosten bis zum Stuttgarter Fernsehturm. In südöstlicher Richtung sieht man an klaren Tagen die Alpenkette. Von der Zugspitze im Osten über die Allgäuer Alpen bis zur Schesaplanagruppe im Rätikon. Über dem Bühlberg schauen Altmann und Säntis heraus und über dem Helschlochwald (westlich von Ringingen) sogar der Tödi.

Vorschaubild GPX Maps

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