Klettern auf der Reutlinger Alb

Von 16. Oktober 2013 Mai 28th, 2019 Klettern

Auf der Reutlinger Alb sind nur noch zwei Felsen zum Klettern freigegeben, die haben es aber in sich.

Der eine Fels ist der Wackerstein bei Pfullingen und der andere das Traifelbergmassiv im Echaztal bei Honau. Der Traifelberg auf der Reutlinger Alb wartet mit einer Wandhöhe von 25m auf und ist im Durchschnitt ca. 15m hoch. Für Anfänger ist dieser Fels nicht geeignet, denn die Routen sind meist in den oberen Schwierigkeitsgraden angesiedelt.

Klettern am Traifelbergmassiv

Klettern am Traifelbergmassiv

Ob der Absicherung braucht man schon manchmal gute Nerven, denn übersichert ist hier garantiert nichts. Man wird nur mäßig viele Bohrhaken mit teilweise weiten Abständen und in manchen Routen keine oder nur wenige finden. Ein Satz Klemmkeile und eventuell ein paar Friends sind also nicht nur hilfreich, sondern notwendig. Aufgrund der gemischten Felsqualität sollte man auf der Alb, anders wie im Frankenjura, beim Klettern auf keinen Fall auf einen Helm verzichten!

Das Traifelbergmassiv besteht aus insgesamt fünf Massiven und es finden sich Kletterrouten jeden Charakters. Egal ob Reibungs-, Riss-, Wand- oder Verschneidungskletterei, hier ist wirklich für jede Klettertechnik etwas dabei.

Erfolgt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, benötigt man für den Zustieg von der Haltestelle Lichtenstein-Honau ca. 35 Minuten. Reist man mit dem Auto an, liegt der Wanderparkplatz an der B312 in Traifelberg am günstigsten. Von hier aus dauert der Zustieg zu den Felsen etwa 20 Minuten.

Am Traifelberg gibt es wegen Vogelbrut eine befristete Felssperrung vom 01. Januar bis zum 31. Juli. In dieser Zeit herrscht Kletterverbot! Die Broschüre Naturerlebnis Klettern auf der Reutlinger Alb vom DAV enthält wichtige Informationen zum Klettern auf der Reutlinger Alb und ist als PDF-Download erhältlich.

Klettertopos und detaillierte Routenbeschreibungen findet man im Kletterführer Uracher Alb, erschienen im Panico Alpinverlag.

Tipp: Auf dem gesamten Wanderweg „Unter den Felsen“ kann man so lange entlang bouldern, bis die Arme so richtig dick sind und nichts mehr geht.

2 Kommentare

  • lange ist es her dass ich da zuletzt war… zuletzt war ich dort an der Ruine Reußenstein klettern. Warst du da auch schon`?

    • Alexander sagt:

      Hallo Ralf,

      nein am Reußenstein war ich noch nicht klettern, da will ich aber auf jeden Fall noch hin. – Ich kann die Ruine Wielandstein noch sehr empfehlen, es sind zwar vorwiegend leichtere Touren dort aber dafür ist das ganze ziemlich kinderfreundlich – und mal ehrlich, wo kann man schon an und in einer Ruine klettern…

      LG

      Alex

Hinterlasse eine Antwort

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Hiermit stimme ich zu.

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz & Google Analytics Opt-out

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen