Hohenwittlingensteig Bad Urach

Von 22. Juli 2014 Mai 28th, 2019 Bergtouren und Wandertouren, Deutschland

Hohenwittlingensteig – Zu den schönsten Plätzen der Uracher Alb.

Auf dem Hohenwittlingensteig lässt sich viel entdecken: Streuobstwiesen, dichte Wälder, steile Kletterfelsen, Burgruinen, eine Höhle und zu guter Letzt eine wildromantische Schlucht.

Hohenwittlingensteig - Blick über das Ermstal

Blick über das Ermstal

Hohenwittlingensteig – Burgruine Baldeck

Die Wanderung auf dem Hohenwittlingensteig startet am Wanderparkplatz P65 in Hohenwittlingen. Zunächst führt uns der Weg durch Streuobstwiesen und entlang des Waldrandes, bis er schließlich rechterhand ganz in den Wald hinein führt. An der nächsten Gabelung halten wir uns links, um dann der Beschilderung „Geschlitzer Fels“ zu folgen. Wir steigen auf einem verwunschenen Pfad ins Tal hinab und passieren auf dem weiteren Wegverlauf die Burgruine Baldeck. Diese liegt versteckt inmitten der Kernzone des Biosphärenreservates und ist nicht mehr über freigegebene Wege zu erreichen.

Hohenwittlingensteig – Klettern am Geschlitzen Fels

Bald darauf erreichen wir den Geschlitzten Fels, einen der besten Kletterfelsen der gesamten Schwäbischen Alb. Am Geschlitzen Fels findet man überwiegend feste und plattige Klassiker. Mit der Route „Snail“ hat das Gebiet sogar seinen ersten soliden 10er bekommen. Wer es von den Kletterschwierigkeiten leichter mag, findet am benachbarten Hockenlochfels viele kurze Genussklettereien. Die Absicherung mit Bohrhaken ist überwiegend gut, aber ein paar Klemmkeile am Gurt sind mehr als hilfreich. Es besteht Ausstiegsverbot – Umlenkhaken benutzen! Der Zustieg ist nur über die markierten Wege erlaubt.

Burgruine Hohenwittlingen

Nach einem etwas steileren Aufstieg durch den schattigen Wald führt uns der Steig zu einem breiten Forstweg, wo wir der Beschilderung zur Ruine Hohenwittlingen folgen. Der Pfad führt uns immer entlang der Hangkante. Wir passieren den etwas unterhalb liegenden Buckelfelsen und schon bald darauf erreichen wir die Burgruine. Neben der tollen Aussicht über das Ermstal und die gegenüberliegenden Felsen des Albtraufs laden Bänke und eine gemauerte Grillstelle zum Verweilen ein.

Schillerhöhle

Nachdem wir uns an diesem Panorama sattgesehen haben, wandern wir steil hinunter bis zur Schillerhöhle, deren Tor im Sommer für jedermann geöffnet ist. Wer eine Stirnlampe dabei hat und trittsicher ist, kann einen Teil der Höhle selbständig begehen. Nach ungefähr 30 Metern macht die Höhle eine Kurve und führt hinab in einen lehmgefüllten Teich. Spätestens hier sollten Hobby-Speläologen aber umkehren.

Wolfsschlucht

Von der Schillerhöhle führt ein stufenreicher Abstieg durch Mischwald bis hinab zur feuchten und üppig grünen Wolfsschlucht. Hier kann man die Sinterterassen der Klamm bestaunen, welche durch mineralische Ablagerungen entstanden sind. Wir folgen auf einem kurzen Gegenanstieg dem Bach und haben es nun nicht mehr weit bis zum Parkplatz. Hier schließt sich die aussichts- und entdeckungsreiche Runde zu den schönsten Plätzen der Uracher Alb.

Gesamtstrecke: 7339 m
Maximale Höhe: 724 m
Minimale Höhe: 557 m
Gesamtanstieg: 403 m
Gesamtabstieg: -376 m
Herunterladen
Bewerte diesen Beitrag

Hinterlasse eine Antwort

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Hiermit stimme ich zu.

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz & Google Analytics Opt-out

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen