Familienwandern im Vogelsberg

Vogelsberg – Auf dem grünen Vulkan kommen die Kleinen ganz groß raus.

Neben den Naturattraktionen auf dem Wanderweg sorgen auch noch Abenteuerspielplatz, Baumkronenpfad, Sommerrodelbahn und Adventure Golf für Abwechslung bei den Kids.

Der Höhenrundweg im Vogelsberger Oberwald führt, ohne nennenswerte Steigungen, durch den zentralen Bereich des Vogelsberges. Auf dem etwa 8 km langen Höhenweg erschließt der Wanderer in nur kurzer Zeit die Attraktionen des Vogelsberges. Dabei ist im Sommer und im Winter Kurzweil garantiert, denn ein Highlight jagt hier bereits das Nächste.

Vogelsberg - Der Kletterwald am Hoherodskopf

Vogelsberg – Der Kletterwald am Hoherodskopf

Die Runde startet am Parkplatz „Niddaquelle“ und führt zunächst auf einem breiten Forstweg bis zu den tiefblauen Forellenteichen im Oberwald. Von dort geht es durch den mit Moosen und Farnen besetzten Wald bis zur Taufsteinhütte. Hier tritt man aus dem Schatten des Waldes und wandert durch üppige Blumenwiesen an den Hängen des Hoherodskopf bis zum Gipfel. An klaren Tagen hat man hier eine Fernsicht über die Wetterau bis zur Mainmetropole Frankfurt, deren Skyline dann am Horizont zu sehen ist.

Auf dem Hoherodskopf finden sich zahlreiche Attraktionen, wie Kletterwald, Baumkronenpfad, Sommerrodelbahn oder Adventure Golf und Gastronomiebetriebe laden auf dem Erlebnisberg Hoherodskopf zum Verweilen ein.

Der weitere Wegverlauf führt vom Hoherodskopf direkt zum Taufstein, der höchsten Erhebung des Vogelsberges (773 m ü. NN). Entlang der typischen Blockfelder aus Basalt steigt man über einen Treppenweg bis zum Gipfel. Der Sage nach, haben sich hier vor langer Zeit die Riesen gegenseitig mit den urtümlichen Brocken beworfen. Den Gipfel des Taufsteins markiert der 22 m hohe Bismarckturm, von dem man weit in die Ferne blicken kann und am nur wenige Meter vom Turm entfernten Bonifatiusborn soll seinerzeit der „Apostel der Deutschen“ gepredigt haben.

Auf schönen Pfaden und durch abwechslungsreichen Laub- und Nadelwald geht es nun weiter bis zum Hochmoor. Zu den botanischen Besonderheiten zählen die Moorbirke, seltene Moose und Flechten sowie Wollgras und der insektenfressende Sonnentau. Nicht weit vom Hochmoor liegt dann der sagenumwobene Geiselstein, eine bizarre Felsformation aus eisenhaltigem Basalt. Durch den Polarmagnetismus des Geiselsteins bezeichnet man ihn auch als „Nordpol des Vogelsberges“. Am Geiselstein orientiert sich ein Kompass nicht mehr am magnetischen Nordpol der Erde, sondern wird am Gipfel des Berges selbst ausgerichtet.

Die letzten Höhepunkte auf dem Vogelsberger Höhenrundweg bieten Goldwiese (im Frühling ein wahres Blütenmeer!) und die tief im Wald gelegene Niddaquelle.

Tipp: Eine für Kinder besonders spannende Art die Natur zu entdecken und Abenteuer zu erleben: Geocaching! Dabei stehen verschiedene Varianten wie GeoCaching, die GeoRallye oder die Geo-Schatzsuche zur Verfügung. Nähere Informationen und Preise für Leihgeräte findet ihr auf der Webseite des Hoherodskopf-Infozentrums.

Allgemeine Infos: Der Vogelsberg ist das größte zusammenhängende Basaltmassiv Europas, das im Tertiär vor knapp 20 Millionen Jahren entstand. Bereits 1958 wurde der Hohe Vogelsberg als erste Region in Hessen mit dem gesetzlichen Prädikat „Naturpark“ ausgezeichnet und ist somit auch der älteste Naturpark der Bundesrepublik.

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